Essig zum Essen
Ein Essigdressing zur kohlenhydratreichen Mahlzeit verlangsamt die Magenentleerung. Kleiner Effekt, kein Aufwand.
Größenordnung
Ein bis zwei Esslöffel Essig als Dressing zur Mahlzeit, nicht pur getrunken.
Shishehbor 2017: postprandiale Glukose-AUC SMD −0,60, Insulin-AUC SMD −1,30. Akut, nicht nüchtern. Pur getrunken greift Essig den Zahnschmelz und die Speiseröhre an. Als Dressing betrifft das keinen der sechs Laborwerte, deshalb kein Offset auf einem Marker.
Wirkungen im Detail
Jede Zeile ist eine gerichtete Kante aus unserer Datenbank, mit Spanne, Latenz, Evidenzgrad und der Bedingung, ab der sie überhaupt gilt.
| Marker | Effekt | Latenz | Wirkweise | Outcome | Evidenz | Bedingung | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nüchternglukose | hilft. Senkt 5–15 % Shishehbor 2017 SMD −0,60 auf die postprandiale Glukose-AUC, nicht auf den Nüchternwert. Die Einzelstudien widersprachen sich vor dem Pooling. | 0–1 Wochen | postprandial | nein | Evidenzgrad C | gilt unabhängig vom Ausgangswert | |
| Nüchterninsulin | hilft. Senkt 8–20 % Shishehbor 2017 SMD −1,30 auf die postprandiale Insulin-AUC. | 0–1 Wochen | postprandial | nein | Evidenzgrad C | gilt unabhängig vom Ausgangswert |
Was diese Maßnahme kostet
Gegenläufige Wirkungen derselben Maßnahme.
Für diese Maßnahme ist keine gegenläufige Wirkung hinterlegt. Das heißt nicht, dass es keine gibt, sondern dass wir keine belastbare Kante gefunden haben.
Quellen
Vollständige Angaben zu allen Studien, auf die sich die Zeilen oben stützen.
Vinegar consumption can attenuate postprandial glucose and insulin responses; a systematic review and meta-analysis of clinical trials
Shishehbor et al. · Diabetes Research and Clinical Practice · 2017 · Metaanalyse