Isometrisches Training
Statische Anspannung, etwa Handgrip. In Netzvergleichen einer der stärkeren Trainingshebel auf den Blutdruck.
Größenordnung
Vier Durchgänge à zwei Minuten, drei- bis fünfmal pro Woche.
Isometrisches Training erzeugte in einer Netzwerk-Metaanalyse über 270 Studien die größte Blutdrucksenkung aller Trainingsformen und lag mit einem SUCRA von 98,3 % an erster Stelle.
Wirkungen im Detail
Jede Zeile ist eine gerichtete Kante aus unserer Datenbank, mit Spanne, Latenz, Evidenzgrad und der Bedingung, ab der sie überhaupt gilt.
| Marker | Effekt | Latenz | Wirkweise | Outcome | Evidenz | Bedingung | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Diastolischer Blutdruck | hilft. Senkt -4,00 mmHg one bound only: no interval is printed In einer Netzwerk-Metaanalyse von 270 randomisierten Studien senkte isometrisches Training den Ruheblutdruck um 8,24/4,00 mmHg, der größte Effekt jeder Trainingsform und etwa das Doppelte von Ausdauertraining. Punktschätzungen ohne Konfidenzintervalle im Abstract, deshalb je eine Grenze. | keine Angabe | chronisch | unklar | Evidenzgrad A | gilt unabhängig vom Ausgangswert | |
| Systolischer Blutdruck | hilft. Senkt -8,24 mmHg one bound only: no interval is printed In einer Netzwerk-Metaanalyse von 270 randomisierten Studien senkte isometrisches Training den Ruheblutdruck um 8,24/4,00 mmHg, der größte Effekt jeder Trainingsform und etwa das Doppelte von Ausdauertraining. Punktschätzungen ohne Konfidenzintervalle im Abstract, deshalb je eine Grenze. | keine Angabe | chronisch | unklar | Evidenzgrad A | gilt unabhängig vom Ausgangswert |
Was diese Maßnahme kostet
Gegenläufige Wirkungen derselben Maßnahme.
Für diese Maßnahme ist keine gegenläufige Wirkung hinterlegt. Das heißt nicht, dass es keine gibt, sondern dass wir keine belastbare Kante gefunden haben.
Quellen
Vollständige Angaben zu allen Studien, auf die sich die Zeilen oben stützen.
Exercise training and resting blood pressure: a large-scale pairwise and network meta-analysis of randomised controlled trials
Edwards et al. · British Journal of Sports Medicine · 2023 · Metaanalyse